Wer verläuft sich schon gerne? Auf neuem, noch unbekanntem Gelände folgen Ihnen Ihre Zuhörer leichter, wenn sie orientiert sind. Wenn sie wissen, wohin die Reise geht und wo es lang geht. Die Gliederungsfolie reicht dafür oft nicht. Da erscheint es eher sinnvoll mit bestimmten Formulierungen Wegweiser für die Zuhörer aufzustellen. Ganz naheliegend ist es, die einzelnen Punkte Ihres Hauptteils mit Überleitungen anzukündigen, wie „Komme ich zu meinem nächsten Punkt …“ oder „Okay, nächste Folie …“ Nur – wie hilfreich sind diese Überleitungen?

Tipp PUNKTGENAU

Selbst wenn Sie zu Beginn eine Agenda-Folie bieten, Ihre Zuhörer benötigen Orientierung während Sie präsentieren. Bauen Sie deshalb Wegweiser und Hinweisschilder ein. Nutzen Sie Formulierungen, die es Ihren Zuhörer leicht machen, Ihnen zu folgen. Regen Sie zum Mitdenken an, indem Sie den nächsten Punkt erst ankündigen und dann erst die Folie wechseln. Überleitungen als Frageformulierungen sind spannend und sorgen für eine Dramaturgie.

Der Wechsel erscheint völlig unvermittelt und kann die Zuhörer aus der Spur werfen. Strapaziös wird es für die Zuhörer, wenn der Übergang zur nächsten Folie – Zack – mit einem floskelhaftem „Jaah…“ oder „Okay“ markiert wird.

Damit Sie Ihre Zuhörer auf dem Weg zum Ziel nicht verlieren:

1. Erst überleiten, dann Folie wechseln
Die Schlüssigkeit Ihrer Argumentation wird für Ihre Zuhörer leichter nachvollziehbar, wenn Sie zuerst den überleitenden Gedanken nennen und dann die Folie zeigen.

Als Beispiel: „Wie wir eben sehen konnten, lassen die Zahlen keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Ursache A und der Folge B erkennen. Nehmen wir allerdings zusätzlich noch die Situation C hinzu, ergibt sich ein ganz anderes Bild…“ – Wechsel zur Folie.