Vielleicht fällt es Ihnen gar nicht mehr auf: Sie sitzen in einem Meeting. Ihr Blick fällt auf die Leinwand. Was sehen Sie? Eine optische Täuschung! Wie diese hier zum Beispiel:

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Sie haben eine Folie gesehen? Schauen Sie bitte noch einmal hin, ganz genau. Fragen Sie sich, welche Aussage die obige Darstellung vermittelt. Wie hilfreich sind die Abbildungen? – Eben.

Ihr Gehirn unterliegt einer optischen Täuschung! Die Visualisierung einer Aussage wird hier nur vorgetäuscht. Als visuelles Hilfsmittel ist diese Folie unbrauchbar.

Tipp PUNKTGENAU

Vermeiden Sie überladene Folien mit verwirrend vielen Bullet-Points und Grafiken! Entlarven Sie optische Täuschungen dieser Art! Sorgen Sie für Anschaulichkeit: Spricht die Darstellung zu den Augen Ihrer Zuhörer? Ist die Visualisierung eine Einladung zum Hinhören? Hat die Folie einen Aussage-Titel? Steht die Folie für eine Kernaussage? Lösen die Bilder und Farben Emotionen aus, die Ihre Botschaft unterstreichen?

Ein wichtiger Zweck der Visualisierung ist es, die gesprochenen Ausführungen des Vortragenden zu unterstützen. Folien sind dazu da, Inhalte für die Zuhörer anschaulich zu machen und Aussagen klar auf den Punkt zu bringen.

An dieser Stelle das Motto Weniger ist mehr! auszurufen, ist allerdings zu wenig. Die Informationsmenge kann dadurch in der Tat reduziert werden. Allerdings, wo bleibt die Anschaulichkeit?

Ihr Folien-Check zur Anschaulichkeit
Bevor Sie das nächste Mal die Vorbereitungen Ihrer Präsentation abschließen, checken Sie Ihre Folien. Machen Sie den Blinzeltest: